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Naturschutzgebiete

Trögerner Klamm

Trögerner Klamm

Dieses Gebiet wurde wegen seiner Einmaligkeit zum Naturschutzgebiet erklärt. In solchen Gebieten dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden, weshalb sie ihre Ursprünglichkeit weitgehend erhalten haben. Zur Trögerner Klamm sollte man von Bad Eisenkappel aus vorerst mit dem Auto fahren, weil man bis zu ihrem Beginn eine Wegstrecke von 7 km zurücklegen muss.

Man biegt gegenüber der Maria-Dorn-Kirche in die Ebriach-Trögerner Landesstraße ein und kommt bereits nach 3 km zur ersten Straßenenge – der “Ebriachklamm”. Hier wird im Steinbruch aus dem äußerst harten vulkanischen Diabas ein Feinsplitt für den Straßenbau abgebaut. Die Straße ist eng, oft unter den überhängenden Felsen liegend und hat nur eine Fahrspur. Knapp darunter, der Ebriachbach, der sich hier im Laufe der Jahrtausende ein schmales Bett gegraben hat. Auf beiden Seiten ragen die mächtigen Felswände steil empor. Wenn man dieses kurze Stück in der grau-grünen Felsformation passiert hat, weitet sich das Tal und fährt durch die Streusiedlung Ebriach bei der Schule vorbei, bis zum Gasthof Srienc, dem “Radlwirt”. Hier oder auf den folgenden Parkplätzen soll man das Auto abstellen und zu Fuß durch die Trögerner Klamm wandern. Man kann durch die 3 km lange Klamm auch fahren. Die Straße ist schmal, so dass nur bei den Ausweichplätzen aneinander vorbeizukommen ist. Sie ist aber durchgehend asphaltiert und mit hölzernen Leitschienen abgesichert.

Die Klamm ist eine wildromantische Schluchtenlandschaft. Zwischen schroffen Kalkfelsen rinnt der glasklare Trögerner Bach, wo sich im reinen Wasser die Forellen tummeln. Zwischen dem Steingeröll sieht man im Bachbett herrlich bunte Konglomerate, die durch das Wildwasser wunderschön geschliffen werden. An den Ufern und Hängen und in den tiefen Schluchten finden wir eine seltene Alpenflora, wahrlich eine botanische Augenweide seltenster Prägung.

Eine Fundgrube für Interessierte bilden hier auch die zahlreichen Gesteinsarten, in denen schon verschiedene Fossilien, Muschelschalen und Schnecken sowie verschiedene Moostierchenkolonien und auch Fische gefunden wurden. Nach ca. 3 km wird das Tal wieder ein wenig breiter und wir sind am Ende der Klamm.

Wenn Sie noch genügend Kraft besitzen, dann wandern Sie zur Bergkirche von Trögern. Sie ist eine Filialkirche der Pfarre Ebriach und nur zu Zeiten des Gottesdienstes geöffnet. Der Blick von oben in die Trögerner Klamm und die Aussicht zum Koschutamassiv wird Sie für Ihre Mühe entschädigen. Nehmen Sie sich auch für den Rückweg genügend Zeit, denn nur dann werden Sie mit vielen einmaligen Eindrücken heimkehren.

Vellacher Kotschna

Vellacher Kotschna

Das Hochtal (1000 m) der Vellacher Kotschna bis zur Staatsgrenze ist das zweite Naturschutzgebiet in unserer Gemeinde. Man fährt mit dem Auto in Richtung Seebergsattel beim Christophorusfelsen vorbei bis Bad Vellach. Dort zweigt man links ab und fährt auf dem Güterweg ca. 4 km bis zum Wegschranken. Hier lässt man das Auto, ohne dass es behindernd wirkt, stehen und wandert zu Fuß weiter.

Man ist überwältigt vom Anblick des wuchtigen Bergmassivs, das man nun vor sich hat. Links der Gipfel der “Kopa” und der “Mrzla Gora”, rechts die “Baba” (Frauenberg), in der Mitte der sogenannte “Gendarm” und der “Sanntaler Sattel”.

Nach ca. 2 km ebenen Fußmarsches gelangt man zum eigentlichen Einstieg der links vom Weg abzweigt. Dieser Wanderweg Nr. 613 ist anfangs sehr steil und führt nach einer halben Wegstunde zu einem Grat. Dieser ist mit Sicherheitsseilen gesichert, so dass man ihn problemlos überwinden kann. Schwindelfrei sollte man allerdings sein. Einige steile Wegstücke zeichnen diesen Aufstieg bis zum Sanntaler Sattel aus. Hier sollte man gut ausgerüstet sein und auch etwas zum Trinken mithaben, denn Wasser gibt es dort oben nicht. Vorbei an der “Offner-Jagdhütte” führt der Pfad durch Latschenfelder und über Geröllhalden ins große Kar.

Hier liegt oft noch bis in den Sommer hinein Schnee, was Tourenschifahrer zu schätzen wissen. Durch das mit meterhohen Felsblöcken übersäte Kar erreicht man den Sanntaler Sattel in 2000 m Seehöhe. Atemberaubend ist hier der Ausblick in die höher gelegenen Steiner Alpen und zurück zur Karawankenkette.

Zu den Gipfeln der “Mrzla Gora” oder der “Baba” sollen sich nur geübte Bergsteiger wagen. Vom Sanntaler Sattel quert man nach rechts hin zum Seeländer Sattel, den man bereits nach gut 10 min Wegzeit erreicht. Zu beachten ist hier die Staatsgrenze, die deutlich gekennzeichnet durchwegs am Grat von Bergspitze zu Bergspitze verläuft. Vom 15. April bis 15. November darf man die Staatsgrenze an den eigens dafür gekennzeichneten Stellen überschreiten und darf bis zu den Schutzhütten auf slowenisches Gebiet wandern. Einen Reisepass muss man allerdings mit sich führen!

Die Vellacher Kotschna ist aber auch ob ihrer Blumenpracht bekannt. Die seltenen Arten wie auch der besonders üppige Wuchs entfalte hier den ganzen Reiz der südalpinen Flora. Blumen aller Jahreszeiten kann man hier an einem Tag bewundern. Im Kar, dem weichenden Schnee folgend, die zarten Frühlingsblumen, weiter unten die üppige Vegetation des Sommers und im Tal schon da und dort Blumen, die den nahen Herbst anzeigen.
Wenn man sich entsprechend ruhig verhält, kann einem auch ein Rudel Gämsen über den Weg laufen, oder man kann den Steinadler beobachten, der hoch in den Lüften majestetisch seine Kreise zieht.

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